Wille and The Bandits

Wille and The Bandits ist für mich eine der heißesten Bands des Augenblicks. Ein Power- Trio der besonderen Art. Eine musikalische Schublade sucht man für Wille Edwards, Matthew Brooks und Andrew Naumann vergeblich. Rock, Blues, Folk, Latin ? Eigentlich egal. Die Drei haben ihre eigene Mischung gefunden. Von sphärischen Klängen über angehauchten Blues(rock) bis hin zu wummernden, metallischen Explosionen, von der Flüsterstimme bis hin zum Urschrei. Die Slidegitarre von Wille Edwards teilt sich abwechselnd den musikalischen Mittelpunkt mit dem 6- saitigen Bass von Matthew Brooks. Für den nötigen und präzisen Drive sorgt Andrew Naumann am Schlagwerk. Bei der aktuellen Tour promotet die Band ih

The Night Trippers - CD Release Party

Samstag, 21.04.2018. Gegen 20:30 Uhr in der Eckkneipe„Umleitung“ an der Venloer Straße in Köln. Die Vorstellung der ersten CD der Night Trippers „Who Shot The Lala“ nimmt ihren Lauf. Eine würdige Party für eine tolle CD eingespielt von einer tollen Band. Hier einige fotografische Impressionen dieses Events.

Among The Trees

„Among The Trees“ von Michael Chapman ist ein Song, der mich schon lange begleitet. Gehört habe ich ihn sicher das erste Mal in einer Sendung von Alan Bangs in einer seiner legendären „Nightflight“ Sendungen, die es ab 1975 auf dem britischen Soldatensender BFBS sonntagsabends zu hören gab. Das war Radio vom Allerfeinsten! Diese Musikvielfalt, die Alan Bangs dort präsentierte, hat mich schier begeistert. Bis heute hat sie meinen Musikgeschmack bis in die tiefsten Tiefen beeinflusst. Alan Bangs brachte es fertig, nach Pine Top Smith’s „Pine Top’s Boogie Woogie“ eine Klaviersonate von Ludwig van Beethoven zu setzen. Akustische Schubladen gab es also nicht. Nur schlichtweg gute Musik. Von gute

Deborah Coleman - R.I.P.

Schon Jahre habe ich nichts mehr von ihr gehört, irgendwie war sie abgetaucht, Deborah Coleman. 2008 habe ich sie zum ersten Mal gesehen im „Ruf’s Blues Caravan“ zusammen mit Candye Kane (R.I.P.) und Dani Wilde. Es folgten so einige Begegnungen u.a. bei der Blues & Jazz Rallye in Luxemburg 2010, dann später ein langes Gespräch in Verviers anlässlich eines Konzerts im Spirit 0f 66. Und dann lange, lange nichts ... Auch Kontaktversuche ihrer früheren Bandkollegen Roger Inniss und Denis Palatin blieben ohne Ergebnis. Und heute dann die traurige Nachricht, dass sie am 12.04.2018 verstorben ist. Es ist ein Schock, der mich sehr traurig macht. Ich werde Deborah Coleman als eine tolle Musikerin un

Don't Look Back

Manchmal, wenn ich die Augen schließe, bleiben Bilder hinter den Augenlidern kleben. Bei manchen haften Noten daran, Farb- und Melodiefetzen vermengen sich. Und dann später – oft völlig unerwartet - tauchen diese Bilder in einer vagen Realität auf, dabei werden sie von ihrem ganz persönlichen Soundtrack begleitet. So auch hier. Wenn man durch Venedig wandelt, ist man hin- und hergerissen von all den Eindrücken, der Schönheit der Morbidität, dem Bewusstsein über die lange Historie dieser Stadt. Dieser Ort ist alt und jung zugleich. Massen von Touristen werden täglich durch die engen Gassen gepumpt, verweilen auf den Plätzen, besteigen Gondeln. „Wenn die Gondeln Trauer tragen“ kommt mir in den

A Smile From The Past - 1978

In den End- Siebzigern war die Canon AE- 1 mein ständiger Begleiter durch Feld, Wald, Wiese und Stadt. Die Idee vom Fotografieren mit Telekommunikationsgeräten schwamm vielleicht schon irgendwo in der Ursuppe irgendwelcher Fantastenhirne, war aber noch Äonen entfernt von ihrer Umsetzung. In der Kamera wurde noch ein veritabler Film gespult. 36 Aufnahmen waren möglich. Und vielleicht noch eine halbe, je nachdem, wie man den Film eingelegt hatte. Während man heute den Finger beliebig oft und lange auf dem Auslöser legen kann, hat man sich damals genau überlegt, wann man endlich abdrückt, da musste möglichst schon ein gutes Foto bei rumkommen, denn die Film- uns Entwicklungskosten waren auch n