Herbst an der Rur

Aktualisiert: Jan 27


Ich mach’s kurz: Es sind heute nur vier Kilometer Weg entlang der Rur in Heimbach. Auf beiden Seiten des Flusses. Nur ein Objektiv. 85mm Festbrennweite , eine Kamera und eine Tasche voll Zeit. Keinerlei Hektik, keinerlei Ziel. Nur die Absicht, die Zeichen der Natur in ihrer herbstlichen Farbpalette einzufangen. Der Schritt ist gemächlich, Stop and Go. Manueller Focus braucht seine Zeit und eine innere Einstellung zur Einstellung. Es ist ein wunderbar warmer, sonniger, geschenkter Oktobertag. Noch ein gnädiger Nachschlag eines wunderbaren Sommers. Spaziergänger passieren mich. Ich sehe sie nicht, höre nur ihre Schritte. Blätter im Gegenlicht, Beeren, Zweige, Blüten noch in voller Pracht oder schon leicht angewelkt. Insekten schwirren heran auf der Suche nach Nahrung. Die Sonne spiegelt sich auf dem Wasser und liefert glitzerndes Bokeh. Es ist ein leichter Weg in innerer Ruhe heute. Die Kamera macht leise Klick und zeigt mir das Ergebnis ihres Tuns. Ich schaue auf das Display und schmunzele in der Vorfreude auf meine heutige Fotostrecke.

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