Festivals 2020

Sommerzeit 2020. Coronazeit. Ich vermisse die Festivals, die für mich seit langen Jahren ein fester Bestandteil dieser Jahreszeit sind. Ich vermisse die Musik, die Musikermachenden, die Fotografenkollegen, Freunde, all die magischen Momente, die sich zwischen Bühne und Publikum ergeben.

Auch vermisse ich die müden Füße, die nach drei vollgepackten Festivaltagen vor der Bühne nicht mehr so recht tragen wollen, den klatschenden Regen, der absolut kein Verständnis für Musik zu haben scheint, ich vermisse sogar den Duft, der über allem schwebt, den von Bratwurst und Pommes im bis zur Geschmacklosigkeit malträtierten Frittierfett.

Vor ein paar Tagen fuhr ich ein Stück auf der Strecke, die mich so oft schon nach Luxemburg zur Blues & Jazz Rallye geführt hat. Wehmut kam auf. Abgesagt dieses Jahr, wie viele andere: Peer Blues, Moulin Blues, Grolsch Blues, Swing Wespelaar, um nur einige zu nennen. Alles richtige und gute Entscheidungen. Mein Verständnis dafür ist groß. Und trotzdem tut’s weh, ein bisschen und immer wieder ein bisschen mehr.

Aber vielleicht ...

Foto vom Blues au Château in La Chèze 2019 ... mit Dik Banovich.

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